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Morbus Bechterew – eine Entzündung der Wirbelsäule

Wissenswertes:
Unter der Wirbelsäulenerkrankung Morbus Bechterew erkranken fast doppelt so viele Männer wie Frauen, meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Die Erkrankung ist auch unter der Bezeichnung Spondylitis ankylosans bekannt und läuft unter dem Begriff  chronisch – rheumatische Entzündung im Wirbelsäulenbereich.

Meist beginnt die Entzündung im Bereich der Kreuzdarmbeingelenke, wobei sich die entzündlichen Prozesse auch schnell auf andere Gebiete der Wirbelsäule ausbreiten können.

Typische Symptome von Morbus Bechterew sind zum Beispiel die Morgensteifigkeit, die sich nach einer Weile aber meist durch Bewegung bessert.

Doch wie kommt es zum Morbus Bechterew?
Oft spielen bei der Entstehung der Erkrankung Bakterien eine Rolle, wie z.B. eine Infektion mit Salmonellen. Auch eine durchgemachte Chlamydieninfektion kann ein Auslöser darstellen.
Leider leiden auch viele Menschen mit Morbus Chron an Morbus Bechterew.
Die Bakterien, die bei vielen verschiedenen Entzündungen eine Rolle spielen, können im Körper eine Autoimmunreaktion verursachen, bei der die körpereigenen Abwehrkräfte die eigenen Zellen angreifen und so wiederum für neue entzündliche Prozesse sorgen.

Durch eine Kernspintomografie kann Morbus Bechterew festgestellt werden, hier sieht man die entzündeten Bereiche recht gut. Mit entzündungshemmenden Medikamenten kann gegen den Schmerz und die eigentliche Entzündung angegangen werden. Wird die Erkrankung allerdings erst im späten Stadium festgestellt, sieht man meist schon diverse Verknöcherungen im Wirbelsäulenbereich und gegen die Schmerzen kann nur noch mit TNF-alpha-Blocker geholfen werden. TNF-alpha -Blocker hemmen den körpereigenen Botenstoff  TNF-alpha, der bei chronischen Entzündungen im Körper deutlich erhöht ist.

Wird die Erkrankung nicht oder viel zu spät behandelt, so verknöchert nach und nach die Wirbelsäule und es entsteht die typisch gebückte Haltung der Erkrankten.

Der Buchtipp zum Thema:

Morbus Bechterew: Informationen über Bewährtes und Neues für Diagnose und Therapie

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So spritzen Sie Ihr Insulin richtig!

Wenn Sie Diabetiker sind, wissen Sie wahrscheinlich genau über Ihre Erkrankung Bescheid. Auch die korrekte Anwendung eines Pens oder einer Spritze sind nichts Neues für Sie.
Trotzdem können auch nach jahrelanger Anwendung noch Fehler beim Spritzen auftreten – aber auch für ” Diabetiker-Neulinge ” sind hier noch einmal die wichtigsten Punkte aufgelistet:

  • Verwenden Sie bei jedem Spritzen eine neue Nadel; bereits gebrauchte Nadeln sind häufig gesplittert oder bereits abgebrochen ( sieht man mit dem bloßen Auge nicht ).
    Abgesplitterte Nadeln können schmerzhafte Entzündungen hervorrufen sowie zu Verhärtungen im Bereich des Fettgewebes führen – aus diesen Verhärtungen heraus kann das Insulin aber schlechter verwertet werden und es kann zu Unterzuckerungen oder auch zu hohem Zuckergehalt führen!
  • Soll das Insulin schnell wirken, ist es sinnvoll, es in die Bauchregion zu spritzen – hier wird es besonders schnell aufgenommen.
  • Insulin, welches länger wirken soll, wird bevorzugt in die Regionen der Oberschenkel oder des Gesäßes gespritzt.
  • Wenn Sie viel Sport treiben, denken Sie stets daran, dass Sie einen Müsliriegel oder Ähnliches mit sich tragen – viel Bewegung führt in den meisten Fällen zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels!

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie einfach mit Ihrem Hausarzt oder Diabetologen!

Hier bekommen Sie alles, was das Diabetikerherz begehrt:


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Richtige Berufsbekleidung und Sicherheitsschuhe – Ihren Füßen zuliebe

Die Gesundheit sollte nicht nur in der Freizeit eine wichtige Rolle spielen. Berufstätige verbringen viel Zeit pro Tag in der Arbeit, in der die Gesundheit ebenso Priorität haben sollte. Neben der richtigen und bequemen Berufskleidung sollten auch entsprechend passende Arbeitsschuhe oder sogar Sicherheitsschuhe zum täglichen beruflichen Outfit gehören.

In manchen Berufen, wie beispielsweise in der Medizin oder in Labors ist bereits bestimmte Berufskleidung vorgeschrieben. Dies gilt häufig zwar auch für Angestellte in verschiedenen Unternehmen – dort wird als Arbeitskleidung ein entsprechend Wert auf ein gepflegtes Äußeres gelegt. Im Hinblick auf die Schuhe gelten in manchen Berufen ebenfalls Vorschriften, wie zum Beispiel Sicherheitsschuhe, die am Bau notwendig sind, oder bequeme Arbeitsschuhe in Arzt- oder Massagepraxen. Die hohen Stöckelschuhe, die zwar tolle Beine machen und optisch entsprechend gepflegt wirken, sind leider nicht besonders förderlich für den Fuß.

Für alle, die im Beruf eher sitzen, sind nicht unbedingt besondere Arbeitsschuhe notwendig – dennoch sind bequeme Schuhe wichtig. Bei der Auswahl der richtigen Arbeitsschuhe oder Sicherheitsschuhe sollten Sie immer die Gesundheit Ihrer Füße im Blick haben. Die Füße tragen uns Menschen Tag für Tag – eine kleine Belohnung mit gesunden und angenehm zu tragenden Schuhen sollte ihnen einfach gegönnt werden.

Neben den richtigen Schuhen sollten Sie Ihre Füße regelmäßig mit einem Fußbad pflegen und anschließend eincremen. Eine medizinische Fußpflege ist eine ganz besondere Belohnung für Ihre Füße und bringt Ihnen bereits während der Behandlung eine herrlich angenehme Entspannung. Kalte Füße sollten Sie vermeiden, denn dies wirkt sich auf Ihr Wohlbefinden aus. Mit der richtigen Wahl Ihrer Schuhe für den gesamten Arbeitstag können Sie sich über warme Füße und ein angenehmes Gefühl beim Gehen freuen. Gönnen Sie Ihren Füßen Gesundheit und Schutz durch die richtigen Arbeitsschuhe oder Sicherheitsschuhe, die Sie passend zu Ihrer Berufskleidung bequem online auswählen können.

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Erste Hilfe gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Vor allem in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft leiden viele Frauen unter den typischen Rückenschmerzen. Am wohlsten fühlen sich die meisten Schwangeren, wenn sie liegen können, denn dann wird der Rücken etwas entlastet.
Aber auch im Wasser ( Schwangere baden sehr gerne :) ) wird der Rücken durch den Auftrieb entlastet.

Tipps & Tricks gegen die beschwerlichen Rückenschmerzen:

  • Durch abwechselnde Haltungspositionen wie Stehen, gehen, sitzen oder liegen wird dem Rücken etwas Last genommen.
  • Sitzen und Wippen auf dem Pezziball bringen häufig Erleichterung und sorgen für eine entspanntere Muskulatur.
  • Eine Massage mit vorher leicht angewärmtem  Öl lockert die Muskulatur ebenfalls und entspannt ungemein!
  • Schwimmen ist gut für die Muskulatur und sorgt wegen des Auftriebs für ein Gefühl des leichteren Körpergewichts.
  • Auch ein Wärmekissen oder eine Wärmflasche ( Achtung: Nicht über 38 Grad ) entspannt die Muskeln!
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Ist alkoholhaltige Medizin schädlich für mein Kleinkind?

Kleine und auch größere Kinder sind häufig erkältet oder leiden unter Fieber und Schmerzen.
Der Arzt verschreibt dann häufig verschiedene Säfte, die Sie sich in einer Apotheke besorgen können.
Doch kaum zu Hause angekommen und einen Blick auf die Inhaltsstoffe der Medizin geworfen, erschrecken viele Eltern: In vielen Medikamenten ist Ethanol enthalten und dies zum Teil auch noch in großen Mengen.
Doch was bedeutet es wirklich für das kranke Kind, wenn auf dem Medizinfläschen ” Enthält 50 Vol.-% Ethanol ” steht?

Schon bei den kleinsten Kindern enthält die Leber bestimmte Enzyme, die Alkohol relativ schnell abbauen können.
So kann z. B.  ein Kleinkind pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde ca. 0,2 – 0,3 Gramm Alkohol abbauen.
Hier ein kleines Rechenbeispiel:
Enthält ein Medikament ca. 48 Volumenprozent Alkohol, so enthalten ca. 10 – 12  Tropfen davon ungefähr 0,21 – 0,25 Gramm Alkohol.

Ein Kleinkind, das ca. 14 – 16 Kilogramm wiegt, baut diesen Alkohol also innerhalb weniger Minuten ab.

Über einen kurzen Zeitraum ist also diese Alkoholdosis in der Medizin nicht schädlich.
Bei Dauereinnahme sollte ein hoher Alkoholgehalt natürlich nicht selbstverständlich sein!
Sprechen Sie am Besten mit Ihrem Kinderarzt oder Apotheker darüber!

Wussten Sie übrigens schon, dass auch Apfelsaft Alkohol enthält? In ca. 100 Gramm reinem Apfelsaft sind ungefähr 0,4 Gramm Alkohol enthalten!!!

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Warum sich der Bauchnabel nach außen stülpt

Bei etwa 2 Prozent der werdenden Mamas kann man dieses lustige Phänomen beobachten: Etwa gegen Ende der Schwangerschaft wölbt sich der Bauchnabel von innen nach außen und ziert den Bauch mit einem kleinen Hütchen.
Doch warum ploppt  der Bauchnabel bei Schwangeren nach außen?
Dies liegt an Arterien, die ursprünglich einmal im Nabel zusammen liefen. Diese verkümmern aber nach unsere Geburt und verwachsen sich mit dem Nabel.
Wird eine Frau nun schwanger und wächst der Bauch, so ensteht im inneren des Bauches ein relativ hoher Druck, die Arterien im Nabel müssen sich dehnen und ploppen nach außen.
Doch keine Angst: Das kleine ” Hütchen ” verschwindet nach der Geburt des Kindes wieder!
Der Nabel ploppt übrigens hauptsächlich bei Frauen mit Übergewicht oder schwachem Bindegewebe nach außen!

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Erholsamer Schlaf in den letzten Wochen der Schwangerschaft

Wenn sich die Schwangerschaft zum Ende neigt und der Bauch immer größer und größer wird, leiden viele Frauen unter Schlafproblemen.
Denn ganz egal, wie man sich dreht und wendet, der Bauch ist meist im Weg und bereitet einem unruhige Nächte.
Hier ein paar Tipps & Tricks für angenehmere und erholsamere Nächte:

1.   Besorgen Sie sich ein Stillkissen und biegen sie es sich in die angenehmste Position, so dass Sie ganz bequem damit den Bauch unterstützen können.

2.   Beginnen die Schlafbeschwerden schon früher, so können Sie auch ein kleineres Kissen unter den Rücken schieben / bzw. den Bauch damit stützen.

3.   Wenn Sodbrennen Sie nachts nicht schlafen lässt, einfach das Kopfteil des Bettes ein
ein weniger höher stellen, so dass der gesamte Oberkörper höher liegt als der restliche
Körper!  Eventuell noch ein zusätzliches Kissen für die Rückenpartie benutzen.
Weitere Tipps bei Sodbrennen in der Schwangerschaft finden sie hier.

4.   Werden Sie durch starke Krämpfe in den Wagen geweckt: Nehmen Sie bitte regelmäßig ein gut dosiertes Magnesiumpräparat ein! Viele Frauenärzte empfehlen z. B.
Magnesium Verla 300.

5.    Auch eine volle Blase kann sich störend auf die Nachtruhe auswirken! Versuchen Sie deshalb eher tagsüber viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Sollten die Beschwerden durch Wassereinlagerungen in den Beinen kommen, so kann der Frauenarzt Kompressionsstrümpfe auf Rezept verordnen! Diese sorgen durch die Kompression dafür, dass sich das Wasser erst gar nicht so in den Beinen einlagern kann.
Aus diesem Grund müssen Sie nachts, wenn die Beine hoch liegen und das Wasser besser ausgeschwemmt werden kann, kaum noch auf die Toilette und können erholt durchschlafen!

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Wichtige Begriffe in der Zeit der Schwangerschaft Teil VI: Von Scheideninfektionen bis hin zur Verstopfung

Infektionen der Scheide:
Durch die Hormonumstellungen in der Schwangerschaft kann es häufig zu Infektionen kommen, die unter Umständen auch in Richtung Gebärmutter aufsteigen können.
Dies wiederum ist gefährlich für das Ungeborene, da Infektionen und Entzündungen oft für frühzeitige Wehen und teils auch für Frühgeburten verantwortlich gemacht werden.
Eine Infektion kann Frau selbst feststellen, indem sie mit einem speziellen Handschuh den ph-Wert in der Scheide selbst bestimmt, wobei der ph-Wert einen optimalen Wert von 4 – 4,5 hat.
Weicht der ph-Wert allerdings stark von dem empfohlenen Wert ab, sollte der Frauenarzt konsultiert werden, da ( falls eine Infektion vorliegt ) diese auf jeden Fall behandelt werden muss!

Schwangerschaftsdiabetes:
Zwischen 10 und 14 Prozent aller Schwangeren entwickeln in der Schwangerschaft einen sogenannten Schwangerschaftsdiabetes.
Ein zu hoher Zuckergehalt im Urin kann auf einen Diabetes hinweisen, der aber meist durch eine Ernährungsumstellung ( bitte nicht eigenständig eine Diät machen, sondern die Umstellung der Ernährung mit dem Frauenarzt besprechen!!!) gut behandelt werden kann.
In selteneren Fällen ist das Spritzen von Insulin notwendig.
Ist der Zuckergehalt im Urin zu hoch, wird meist noch ein sogenannter Glukose-Toleranztest gemacht, bei dem eine sehr süße Flüssigkeit getrunken werden muss ( Tipp: Trinken Sie die Flüssigkeit recht kalt, dann schmeckt man die Süße nicht so ). Anschließend wird nach einer bestimmten Zeit der Zucker im Blut gemessen und so die weitere Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes bestimmt.
Leider werden die Kosten für den Glukose-Toleranztest nicht mehr von den Krankenkassen übernommen. Fragen Sie Ihren Arzt nach den Kosten!
Das Neugeborene einer Mutter mit (Schwangerschafts-)Diabetes wiegt meist mehr, als ein Neugeborenes, dessen Mutter kein Diabetes hatte.  Doch trotz des hohen Gewichts kann das Baby unterversorgt sein.
Die Häufigkeit von Fehlbildungen beim Ungeborenen sind bei einem unbehandelten Schwangerschaftsdiabetes nicht selten!
Tipp: Teststreifen zur Messung von Blut, Leukozyten, Eiweiß, Zucker und Nitrit im Urin. Einfach und schnell zu Hause messen!

Sodbrennen in der Schwangerschaft:
Sodbrennen in der Schwangerschaft entsteht, weil der Uterus – der ja ständig wächst – auf den Magen drückt und der Schließmuskel, der die Speiseröhre abdichten soll, nicht mehr richtig schließt.
So können kleinere oder auch größere Mengen des Speisebreis ( meist noch mit Magensäure ) versetzt, in der Speiseröhre aufsteigen und zu dem unangenehmen Sodbrennen führen.
Meist sind die Beschwerden im Liegen noch schlimmer, da der Speisebrei kaum noch gegen die Schwerkraft ankämpfen muss.
Tipps zur Linderung von Sodbrennen in der Schwangerschaft sind:
- Nehmen Sie mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich – bitte keine großen Mengen!
- Essen Sie wenig scharfe, fettige oder sehr süße Nahrungsmittel
- Auch Kohlensäure ist ein Säurelocker – ebenso Kaffee!
- Legen Sie im Bett mehrere Kissen unter ihren Oberkörper/Kopf ( selbst ausprobieren, was bequem ist). Je höher der Oberkörper liegt, desto geringer werden die Beschwerden ausfallen!
- Kauen Sie Mandeln oder Haselnüsse! Auch Haferflocken oder Milch helfen bei leichteren Beschwerden!

Toxoplasmose:
Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die für das Ungeborene gefährlich werden kann – sofern die Mutter noch keine Immunität aufweist.
Hat die Schwangere jedoch schon einmal eine Infektion durchgemacht und sind Antikörper im Blut nachweisbar ( Test macht der Frauenarzt und wird leider nicht mehr von der Krankenkasse übernommen ), so besteht für das Ungeborene keine Gefahr der Schädigung.
Kommt es jedoch zu einer Erstinfektion in der Schwangerschaft, so kann es zu Behinderungen oder auch Fehlgeburten kommen.
Übertragen wird Toxoplasmose meist durch Erde ( keine Gartenarbeit für Frauen ohne Immunität), rohes oder schlecht gegartes Fleisch oder auch durch Katzenkot ( Katzentoilette nur mit Handschuhen reinigen).
Wird bei einer Schwangeren eine Infektion mit Toxoplasmose festgestellt und hatte diese noch keine Immunität dagegen, so kann die Erkrankung mit Antibiotika behandelt werden.

Das Vena-Cava-Syndrom:
Der Uterus kann in den letzten Wochen der Schwangerschaft durch das Gewicht des Kindes sehr schwer werden und dadurch bedingt auf die große Hohlvene  – die sogenannte Vena-Cava – drücken.
Als Folge können Schwindelgefühle und Herzstolpern oder auch Herzrasen sein, denn durch das Abdrücken der Vena-Cava kann weniger Blut zum Hirn gelangen und auch der restliche Körper kann minder versorgt werden.
Der Blutdruck sinkt dabei meist stark ab.
Schwindel und Herzrasen sind meist typische Anzeichen für das Vena-Cava-Syndrom.
Kleiner Tipp: Schlafen Sie möglichst auf der linken Seite, denn dadurch wird die Hohlvene, die rechts entlang der Wirbelsäule läuft, wenig belastet!

Hier erfährst Du viele Neuigkeiten und wichtige Informationen zum Thema Schwangerschaft und kannst Dich mit anderen werdenden Müttern über die tolle Zeit der Schwangerschaft und das ” Mama-sein” austauschen!!!
Darfst Du Kaffee trinken? Welche Medikamente sind in der Schwangerschaft erlaubt? Und wie groß ist Dein Kleines bereits? Antworten und Vieles mehr findest Du im kostenlosen Schwangerschafts-Newsletter bei NetMoms.de

Die Venenthrombose:
Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, ist besonders hoch für Frauen, die bereits einmal eine Thrombose hatten oder unter Krampfadern zu leiden haben.
Das Gefährliche an einer Thrombose ist die Lungenembolie: Löst sich ein Blutgerinnsel auf, kann es zu einer gefährlichen Embolie kommen!
Der Arzt verordnet bei Bedarf Stützstrümpfe oder verschreibt in schwereren Fällen auch blutverdünnende Medikamente!

Ein leidiges Thema: Verstopfungen in der Schwangerschaft:
Schwangere leiden häufig unter hartnäckigen Verstopfungen – der Grund hierfür ist das Hormon Progesteron, welches die Darmmuskulatur entspannt.
Dadurch wird der Darminhalt wesentlich langsamer transportiert und verweilt somit länger im Körper.
Und dies geschieht nicht ohne Grund: Denn ist der Darminhalt länger im Körper, so können wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. Nährstoffe und Mineralien besser aus dem Darminhalt herausgefiltert und vom Körper verwertet werden.
So können Nährstoffe & Co. am Besten für das Ungeborene genutzt werden!
Leider wird bei einer längeren Verweildauer dem Darminhalt auch noch zusätzlich Flüssigkeit entzogen – meist folgt eine hartnäckige Verstopfung.
Die wichtigsten Maßnahmen gegen einen trägen Darm:
- Trinken Sie mindestens 2 – 3 l pro Tag
- Nehmen Sie viele Ballaststoffe ( Müsli, Vollkornbrot, Gemüse und Obst ) zu sich!
- Achten Sie auf ausreichende Bewegung im Alltag
Keinesfalls sollten Sie ohne Rücksprache mit dem Frauenarzt Abführmittel einnehmen!!!


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Wertvolles Nabelschnurblut und Röteln – die wichtigsten Begriffe in der Schwangerschaft Teil V

Wertvolles Nabelschnurblut:
Kurz vor der Geburt stellen sich viele Eltern die Frage, ob sie die Nabelschnurblut des Neugeborenen aufheben sollen oder nicht.
Mit den Stammzellen aus dem Blut könnten zum Beispiel in späteren Jahren bestimmte Krankheiten des Kindes geheilt werden. Allerdings lässt sich über die Dauer der Haltbarkeit des Blutes nicht viel aussagen – bisher wurde Blut aus der Nabelschnur maximal 30 Jahre aufbewahrt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Lagerung des Nabelschnurblutes:
-   In einer öffentlichen Stammzellenbank, hier können auch fremde Menschen auf passende Stammzellen hoffen.
-   In einer privaten Stammzellenbank, hier werden die Stammzellen aus dem Blut des Kindes nur für das Kind aufgehoben und nicht für fremde Menschen verwendet.
-   Außer den beiden Komponenten gibt es auch noch die Variante der kombinierten Lagerung. Benötigt ein fremder Mensch die für ihn passenden Stammzellen des Kindes, so erhalten die Eltern die Gebühr für die Lagerung zurück.

Die PDA / Peridural-Anästhesie:
Bei einer PDA wird die untere Körperhälfte unempfindlich gegen den Geburtsschmerz gemacht.  Das betäubende Mittel wird durch einen Arzt in den Periduralraum der Wirbelsäule gespritzt, die erwünschte schmerzlindernde Wirkung tritt nach ca. 20 Minuten ein.
Viele Frauen stellen sich die Frage, ob sie bei einer PDA überhaupt noch wissen, wann sie pressen müssen ( da der Schmerz ja kaum noch vorhanden ist ). Die Antwort lautet JA; die Gebärende bemerkt den Schmerz noch immer als sanften Druck und weiß so genau, wann sie pressen muss.
Bei Bedarf kann die Frau das schmerzstillende Mittel direkt durch eine Handpumpe nachdosieren.
Dem Ungeborenen schadet eine PDA übrigens nicht – die Plazenta wird sogar noch besser durchblutet, was dem Kind sehr gut tut.
Im Übrigen kann sich die ( noch ) Schwangere gut bewegen und herumlaufen – die Bewegungsfreiheit ist nicht eingeschränkt!

Präeklampsie:
Die Präeklampsie ist auch unter der Bezeichnung Schwangerschaftsvergiftung  oder Gestose bekannt.
Erste Symptome einer Schwangerschaftsvergiftung können sein: leichte bis schwere Wasseransammlungen an Beinen, Füßen, Händen oder auch im Gesicht; Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Verwirrtheit oder auch Schmerzen im Oberbauch sein.
Der Blutdruck steigt meist stark an. Bei dem Verdacht auf eine Gestose sollte die werdende Mutter sofort zu einem Arzt gebracht werden. Dieser kann dann Mittel verschreiben, die den Blutdruck wieder absenken. Auch sollte die Schwangere viel Ruhe haben und sich keinesfalls überanstrengen!

Rhesus – Unverträglichkeit:
Eine Rhesus-Unverträglichkeit kann entstehen, wenn die Frau rhesusnegatives Blut hat und mit einem Kind schwanger ist, welches vom Vater rhesuspositives Blut in sich trägt.
Ist dies der Fall ( was aber relativ selten vorkommt ), so kann die Mutter Antikörper gegen das Blut des Kindes bilden.
Tritt der Fall ein, so kann der Mutter innerhalb von 72 Stunden nach dem “Blutkontakt” eine Spritze mit bestimmten Antikörpern verabreicht werden ( Anti-D-Antikörper).

Röteln:
Steckt sich eine werdende Mutter in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten mit Röteln an, so hat das Ungeborene ein hohes Risiko für Fehlbildungen.
Bei einer Ansteckung in den späteren Schwangerschaftswochen sinkt die Gefahr für Missbildungen.
Gerade weil Röteln in der Schwangerschaft so gefährlich sein können, bestimmt der Frauenarzt den Titer im Blut und kann so feststellen, ob Antikörper vorhanden sind oder nicht.

Ringelröteln in der Schwangerschaft:
Ringelröteln sind für das Ungeborene nicht so gefährlich wie die ” normalen ” Röteln. Allerdings können die Ringelröteln zu einer Blutarmut beim Ungeborenen führen und dadurch können Wassereinlagerungen entstehen.
Bei Verdacht auf eine Infektion wird der Arzt das Blut untersuchen.

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Teil IV der kleinen Schwangerschaftsfibel: Von Impfungen bis zur Listeriose

Impfungen in der Schwangerschaft:
Generell entscheidet der verantwortliche Arzt darüber, ob wirklich geimpft werden muss. Es gilt aber: Alle Impfungen mit Lebendimpfstoffen ( Windpocken, Mumps, Röteln, Masern, Gelbfieber oder Cholera ) sollten in der Zeit der Schwangerschaft möglichst nicht durchgeführt werden. Im akuten Notfall entscheidet der Arzt!

Juckende und trockene Haut :
Gerade in der Schwangerschaft neigt die Haut – bedingt durch die Hormonumstellung – zur Trockenheit. Aber auch die Dehnung der Haut kann für einen Juckreiz verantwortlich sein.
Hier hilft nur eins: mehrmals täglich mit einer guten Creme die Haut einmassieren! Besonders gut eignet sich eine Creme mit Urea . Diese sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit besser in der Haut gehalten werden kann und nicht gleich wieder verloren geht. Bei regelmäßiger Anwendung wird und bleibt die Haut sanft und geschmeidig.
Der Juckreiz hört schon nach den ersten Anwendungen auf!
Aber auch die bekannte Neutrogena hilft sehr gut bei schuppender und zur Trockenheit neigender Haut. Sie zieht besonders gut ein, so dass man sich gleich nach dem Eincremen anziehen kann!
Wenn Sie lieber zu einem alten Hausmittel greifen möchten: Eine kleine Menge Apfelessig in lauwarmes Wasser geben, einen Waschlappen eintauchen und dann die trockenen Körperpartien damit abreiben.
Generell gilt: Eher duschen als baden, denn je länger ( warmes ) Wasser auf die Haut einwirken kann, desto schneller trocknet diese aus! Wer trotzdem gerne und ausgiebig badet, der sollte darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Außerdem sollte ein Ölbad einem Schaumbad vorgezogen werden! ACHTUNG: Die Badewanne ist meist nach einem Ölbad sehr rutschig! Spülen Sie deshalb gleich nach dem Bad die Wanne mit sehr heißem Wasser aus!
Wenn die Haut juckt und spannt und sich kleine Pusteln oder Blasen auf der Haut bemerkbar machen, so kann dies ein Anzeichen für eine Schwangerschaftsdermatose sein! Ein Besuch beim Arzt bringt Aufklärung! Dieser kann dann eine Salbe verschreiben, mit der die Dermatose wieder abheilt!
Sehr selten und deshalb relativ unbekannt ist ein Gallenstau in der Schwangerschaft, der ebenfalls zu einen dauernden Juckreiz führen kann. Dieser muss auf jeden Fall behandelt werden!

Lästige Krampfadern:
Krampfadern sind bei den meisten schwangeren Frauen zu finden, denn die Blutgefäße erweitern sich in der Zeit der Schwangerschaft und damit ist gleichzeitig der venöse Rückfluss zum Herzen gestört.
Dies macht sich durch kleine Besenreiser oder auch massive Krampfadern bemerkbar.
Das wichtigste Mittel gegen schwere Beine und Krampfadern ist: hochlagern! Sie sollten die Beine über Herzhöhe lagern, mehrere dicke Kissen unter die Beine gelegt bringen gute Hilfe!
Sind die Beschwerden sehr stark, so kann der Arzt Kompressionsstrümpfe auf Rezept verschreiben, die meist individuell angemessen werden!

Listeriose:
Die Listeriose ist eine durch Bakterien ausgelöste Erkrankung. Vor allem in rohem Fleisch, rohem Fisch oder roher Milch können sie enthalten sein.
Aber auch in abgepackten Salaten oder Eis können diese Bakterien vorkommen. Wichtig ist hier immer: Keine rohen Lebensmittel zu sich nehmen, Salate gut waschen und Gemüse gut durchgaren!
Bei einer Infektion kann es zu Fehlgeburten oder Totgeburten kommen.


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