Magen-Darm-Erkrankungen
Divertikel :
Immer wieder liest man in verschiedenen Gesundheitsmagazinen Berichte über Divertikel. Doch was genau sind eigentlich Divertikel ? Können diese Divertikel gefährlich für mich werden ?
Unter Divertikeln versteht man nichts anderes, als Ausstülpungen der Darmschleimhaut durch die Muskelschicht der Darmwand. Divertikel können etwa die Größe einer Erbse erreichen und sie entstehen meist an einer ” Schwachstelle ” Im Darm.
Divertikel können z. B. durch eine ballaststoffarme Ernährung entstehen, auch Bewegungsmangel und damit häufig auch Obstipation werden als Auslöser in Betracht gezogen. Rund 40 Prozent der Bevölkerung im Rentenalter leiden unter den kleinen Ausstülpungen im Darm, Schmerzen treten jedoch erst auf, wenn eine Entzündung vorliegt. Dann kann eine Antibiotikagabe hilfreich sein.
Durchfälle oder auch Verstopfung, Fieber und Schmerzen im linken Unterbauch sind Hinweise auf eine Entzündung der Divertikel.
Was kann ich gegen meine Divertikel tun ? fragen sich nun viele der Betroffenen. Eine Umstellung der Ernährung ist als erstes anzuraten. Vollkornprodukte, viel Gemüse und Obst, aber auch eine gesteigerte Flüssigkeitsaufnahme ist empfehlenswert, damit es nicht zur Obstipation kommt und damit zu starken Pressen auf der Toilette. Denn dann kann es passieren, dass die Divertikel aufplatzen und sich der Darminhalt in die freie Bauchhöhle ergießt. Die Folgen davon können Kreislaufschock mit Fieber und Darmverschluß sein. Auch können Divertikel zu Blutungen neigen, was wiederum zu Blutarmut ( je nach Schweregrad der Blutung ) führen kann.

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