Wenn im Frühling der Garten neu erblüht, sieht die Blumenpracht zwar sehr schön aus – kann aber auch Gefahren bergen – vor allem für Kleinkinder!

Die Liste der gefährlichen Pflanzen:

Blauer Eisenhut:
Der blaue Eisenhut wird bis zu 1,5 Meter hoch, zählt zu den Stauden und hat dunkelgrüne Blätter. Die blauen – violetten Blüten zeigen sich von Juni bis September. Die Pflanze bildet Früchte, welche schwarze Samen enthält. Giftig ist die ganze Pflanze, vor allem die Wurzel des Eisenhuts ist besonders giftig!!!Typische Vergiftungssymptome sind: Erbrechen,Durchfall, Kribbeln und Brennen am/im Mund sowie am Körper, Atemlähmung, Muskellähmung, Herzrhythmusstörungen.Bereits der Hautkontakt mit dem blauen Eisenhut kann Vergiftungen auslösen! Todesfälle sind bekannt!!!

Der Büchertipp:

Taschenatlas Giftpflanzen: 170 Wild- und Zierpflanzen im Porträt. Mit Adressen der Giftnotrufzentralen

Engelstrompete:
Die Engelstrompete kann bis zu 2 Metern hoch werden und zählt zu den Sträuchern. Die Blätter sehen lanzettenartig aus und sind behaart. Die Blüten zeigen sich ab Juni in Gelb, Orange, Rot oder Weiß und werden bis zu 25 cm lang! Giftig sind auch hier alle Pflanzenteile!
Typische Vergiftungssymptome sind: Erbrechen, Durchfall, Probleme beim Schlucken, rotes Gesicht, erweiterte Pupillen, Herzrhythmusstöungen, Halluzinationen.

Eibe:
Die Eibe kann bis zu 15 Meter hoch werden und gehört zu den Nadelbäumen. Die Nadeln erscheinen auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite hellgrün. Unscheinbare Blüten sind vorhanden, aber unauffällig. Ab August trägt die Eibe Früchte, die schwarzbraune, becherförmige Samen hervorbringen. Sie sind eingebettet in einem süßem, rotem, fleischigem Samenmantel. Giftig sind vor allem die Nadeln und der Samen.
Typische Vergiftungssymptome sind: rot gefärbte Lippen, trockener Mund, Schwindelgefühl, erweiterte Pupillen, Krämpfe, Herz-Kreislaufbeschwerden, Durchfall.

Thuja:
Die Zypressenpflanze kann bis zu 20 Metern hoch werden; ihre Äste stehen fast waagerecht ab. Längliche, kleine Früchte sind von holzigen Zapfenschuppen umgeben. Giftig sind hier vor allem die Zapfen, das Holz sowie die Spitzen des Zweiges.
Typische Vergiftungssymptome sind: Übelkeit und Erbrechen, Reizungen der Schleimhaut, Durchfall, Hautrötung und Juckreiz, Leber-und Nierenschäden.

Goldregen:
Der gelbe, bis zu 10 Meter groß werdende Strauch blüht von Juni bis Juli – wobei ein Blatt aus drei Teilblättern besteht und in hängenden Trauben angeordnet ist. Die Früchte sind erst grün, dann gelblich-spröde und verdorrt. In den Früchten sind mehrere schwarze Samenkörner enthalten. Giftig ist die gesamte Pflanze. Unter die typischen Vergiftungssymptome fallen: Erbrechen und Übelkeit, starke Krämpfe, Zittern des Körpers und erweiterte Pupillen.

Rizinus:
Die bis zu 3 Meter hohe Pflanze besitzt große und in mehrere Lappen geteilte Blätter. Die Blüten sind rispenförmig angeordnet und relativ unscheinbar. Die Früchte des Rizinus sind große, stachelige Kapseln mit rötlich-braunen Samen, die die Form von Bohnen aufweisen. Die Samen sind marmoriert und sehr giftig. Typische Vergiftungssymptome sind: Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Fieber, Blässe, Zittern, Bewusstlosigkeit, Störungen des Herzschlages. Bei Hautkontakt kommt es zu Juckreiz und Rötungen. Achtung: Die Symptome können erst Stunden später auftreten!

Herbstzeitlose:
Die Herbstzeitlose zählt zu den Liliengewächsen und kann bis zu 40 Zentimeter groß werden. Im Frühling treten Früchte und Blätter hervor, die eiförmigen Kapseln tragen viele schwarze Samen, die sehr klein sein können. Rosaviolette Blüten treten ab August auf – während dieser Zeit sind so gut wie keine Blätter vorhanden. Giftig ist auch hier die gesamte Pflanze – typische Vergiftungssymptome sind: Durchfall und Erbrechen mit Übelkeit, Atemnot, starke Krämpfe, Herzversagen wurde häufig beobachtet. Auch hier können die Symptome der Vergiftung erst Stunden nach der Aufnahme der Pflanzenteile zum Vorschein kommen! ACHTUNG: Die Blätter der Herbstzeitlose bitte nicht mit Bärlauch verwechseln!!!!



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Schnelle Hilfe für Kinder. Was Eltern bei Unfällen und akuter Krankheit tun können

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