Die richtige Ernährung bei Rheuma
Die richtige Ernährung kann die verschiedensten Krankheiten positiv beeinflussen – ebenso die rheumatischen Erkrankungen. Egal ob Rheuma im Kindesalter oder als Erwachsener, die Ernährung muss stimmen.
So kann das Rheuma zum Beispiel durch den häufigen Genuss von Fleisch, Weizenprodukten sowie Eiern und Produkten aus Eiern extrem verschlechtert werden. Auch ein neuer Rheumaschub kann durch eine deftige Mahlzeit mit den ” falschen ” Bestandteilen ausgelöst werden.
Bestimmte Nahrungsmittel enthalten besonders viel Arachidonsäure – je mehr davon im Körper vorhanden ist, desto mehr entzündungsfördernde Stoffe können gebildet werden. Und je mehr von diesen Stoffen in unserem Körper vorhanden sind, umso heftiger fällt die Entzündungsreaktion / der Rheumaschub aus.
Es gibt also gute und schlechte Nahrungsmittel bzw. Fettsäuren.
Zu den “Guten” gehört zum Beispiel die Omega-3-Fettsäure. Diese kann entzündlichen Prozesse verringern indem sie dafür sorgt, dass die Arachidonsäure nicht mehr so gut in die entzündungsfördernden Botenstoffe umgewandelt werden kann.
Aber in welchen Lebensmitteln sind Omega-3-Fettsäuren vorhanden?
- in Lachs
- in Makrele
- im Hering
Mindestens 1, 5 – 2 g Omega-3-Fettsäuren sollten pro Tag entweder über die Ernährung oder über eine Zufuhr in Kapselform eingenommen werden.
Aber nicht nur die Fettsäure, sondern auch Vitamin E sollte in einer ausreichenden Dosierung ( 500 I.E. / Tag ) zugeführt werden.
Auch Vitamin C darf in einer Menge von bis zu 1 g pro Tag auf dem Vitaminplan stehen.
Zusätzlich sollten die Radikalfänger Zink, Selen sowie Kupfer täglich zugeführt werden, damit die schädliche Stoffe, die bei Entzündungen entstehen, rechtzeitig ” neutralisiert ” werden können.
Der Buchtipp zum Thema:
Gesunde Ernährung bei Rheuma: Entzündungshemmende Ernährung: So steigern sie ihr Wohlbefinden.

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