Sie kennen einen Neurodermitiker? Sie wissen nicht viel über die Erkrankung, möchten aber mehr erfahren?
Dann lesen Sie weiter!
Hier erhalten Sie wissenswerte Informationen über das atopische Ekzem, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten!

Besonders Säuglinge und Kleinkinder leiden unter dem atopischem Ekzem.
Meist entwickelt sich die Hauterkrankung in den ersten Lebensjahren, manchmal tritt die Erkrankung allerdings auch erst im Vorschulalter auf.
Im jungen Erwachsenenalter hingegen kommt es nur noch relativ selten zu einer ” Ersterkrankung “.

Warum trifft nun den einen die Hauterkrankung, den anderen jedoch nicht?
Spielen Veranlagungen und Gene hier überhaupt eine Rolle?
Bewiesen ist, dass Kinder von Neurodermitikern besonders gefährdet sind;
die Gefahr einer Hauterkrankung des Kindes steigt um ein Vielfaches, wenn beide Elternteile Neurodermitiker sind.

Oft sind auch allergische Reaktionen als Auslöser verantwortlich, denn bei allergiebedingten Erkrankungen sind immer auch Histamin und somit Entzündungsmediatoren vorhanden.
Verschiedene Nahrungsmittelallergien sind bei Kleinkindern und Jugendlichen ein häufiger Mitauslöser für einen akuten Schub.
Bei Erwachsenen reagiert der Körper allerdings kaum auf  Nahrungsmittelallergene.

Psychischer Stress und starkes Schwitzen oder auch Kleidung aus synthetischen Fasern sowie Kleidung aus reiner Wolle können oftmals genauso einen Schub auslösen wie diverse scharfe Gewürze oder alkoholische Getränke.

Wie macht sich nun ein atopisches Ekzem bemerkbar?
Ist das nur ein normaler Ausschlag oder schon eine beginnende Neurodermitis – das werden sich Viele fragen, wenn die Haut juckt, nässt oder an unzähligen Stellen einen Schorf bildet.
Ein nässendes und krustig-schuppiges Ekzem überwiegt vor allem im Säuglings-und Kindesalter. Es befindet sich meist an Stellen im Gesicht, vor allem an den Wangenpartien. Dann wandert es weiter und breitet sich auf den Armen, den Händen sowie den unteren Extremitäten aus.
Bei manchen ist allerdings auch der gesamte Oberkörper betroffen.
Diese Art des meist nässenden Ekzems ist allgemein auch unter dem Begriff ” Milchschorf ” bekannt.

Meist verändert sich die Hauterkrankung mit zunehmendem Alter, das Ekzem wird trockener, entzündet sich aber dafür häufiger. Die gesamte Haut des Körpers kann sehr trocken erscheinen, schuppt und neigt zu Wunden und Rissen. Deshalb ist eine gute Pflege, zum Beispiel mit Eucerin TH 12 % Omega von großer Bedeutung für eine gesunde Haut. Die Creme ist hauptsächlich für das Gesicht gedacht, kann aber natürlich auch an allen anderen Körperstellen angewendet werden. Sie pflegt und entspannt trockene und gereizte Haut und wird von vielen Ärzten empfohlen.
Das atopische Ekzem manifestiert sich mit der Zeit meist an den Bereichen der großen Gelenke: in den Armbeugen sowie in den Kniekehlen. Auch Handrücken und Fußrücken können betroffen sein.

Durch die trockene Haut liegt meist auch ein starker Juckreiz vor, durch Kratzen können offene Stellen und Wunden entstehen – Bakterien können noch besser in die ohnehin schon lädierte Haut eindringen und zu diversen Infektionen führen.

Im fortgeschrittenem Alter liegt das atopische Ekzem oft an Stellen wie den Augenlidern, auf  Hand – und Fußrücken sowie auch im Gesicht vor.
Aber auch die Stellen im Ellbogenbereich sowie im Bereich der Kniekehlen sind typische Hautareale für die Neurodermitiserkrankung.

Die Patienten weisen oft auch neben den typischen Hautveränderungen und dem starken Juckreiz noch andere Symptome auf, die eine Klassifizierung der Krankheit vereinfachen. Dazu können zählen: Eine verminderte Behaarung im Augenbrauenbereich, auch bekannt als Hertoghe -Zeichen, sowie eine besondere Blässe um den Mundbereich herum, die von der normalen Gesichtsfarbe abweicht.

Ebenso kann eine ledrige und schuppige Haut, vor allem im Bereich der Hände sowie eine deutliche Verhornung und Vertiefung der Handlinien auf eine Erkrankung hinweisen. Aber auch häufig eingerissene Mundwinkel oder die Bildung von kleinen Bläschen zwischen den Fingern sind typische Anzeichen für eine Neurodermitiserkrankung.

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