Unter Verdauungsbeschwerden – vor allem unter Verstopfung – leiden prozentual gesehen viel mehr Frauen als Männer – und das, obwohl  das weibliche Geschlecht einen viel gesünderen Lebensstil als die männliche Bevölkerung hat.
Woran also kann es liegen, dass hauptsächlich Frauen Probleme mit Verstopfung und Co. haben?

Bei Frauen spielen die Hormone in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle. Die weiblichen Hormone regeln nicht nur Regelblutung, Schwangerschaft, Stillzeit und Wechseljahre, sondern eben auch viele andere Funktionen im Körper – auch die der Verdauung.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass vor allem junge Mädchen und Frauen im geschlechtsreifen Alter – bedingt eben durch diese Hormone – an Verdauungsbeschwerden leiden.

Aber wie können Hormone die Verdauung beeinflussen?
Das typisch weibliche Hormon Östrogen sowie das Gelbkörperhormon Progesteron üben einen gewissen Einfluss auf die Wirkung von Serotonin aus.
Und Serotonin ist ja bekanntlicherweise ” das Glückshormon ” – wirkt also auch im Hirn. Aber was so viele nicht wissen, Serotonin ist überall im Körper vorhanden – in großen Mengen vor allem im Darm.
Die Bewegungen des Darms werden dort von dem Glückshormon stark beeinflusst und das ” Frauenhormon ” Östrogen wiederum spielt eine Rolle in der Wirkung des Serotonins – und damit auf die Darmbewegung.
Östrogen sorgt für die Bildung neuer Serotoninrezeptoren im Darm und somit auch für eine gesteigerte Darmperistaltik -> die Verdauung funktioniert.

Steigt nun allerdings der Progesteronspiegel ( das Gelbkörperhormon ) an, wie es z.B.  im zweiten Monatszyklus geschieht, so wird die Wirkung des Serotonins und dadurch auch die Darmbewegung gemindert. Es kann leichter zu den typischen Symptomen einer Obstipation wie ein aufgeblähter Bauch, das Gefühl der Völle und Unwohlsein sowie letztendlich einer Verstopfung kommen.
Dies erklärt auch , warum sich viele Frauen in der zweiten Zyklushälfte ( vor der Regelblutung ) dick und aufgebläht fühlen.

Auch in dem Alter der Wechseljahre kann es durch die nachlassende Quantität  des Östrogens  zu einer Verringerung der Serotoninwirkung im Darm kommen.

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Fazit: Sehr empfehlenswert!

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