Die Arteriosklerose ist eine heimtückische und chronische Erkrankung der Gefäße, die unbehandelt zu Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und Herzinfarkten führen kann.
Bei dieser Erkrankung verhärten und verdicken sich die Wände der Gefäße – durch abgelagerte Blutfette ( erhöhtes Cholesterin ), Eiweiße oder auch durch Thrombozyten.
Der Durchmesser der Gefäße schrumpft unbemerkt über die Jahre und es kommt zu Durchblutungsstörungen, die sich in diversen Symptomen äußern können wie z. B. eine verminderte Durchblutung des Gehirns mit Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit als Folge.
Aber auch die gefürchtete ” Schaufensterkrankheit “, bei dem die Arterien in den Beinen schlecht durchblutet sind, kann ein deutliches Zeichen für eine bereits bestehende ” Arterienverkalkung ” sein.
Im schlimmsten Falle kommt es gleich zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.
Doch wie kommt es nun zu einer Arteriosklerose? Entsteht die Erkrankung von heute auf morgen? Die Antwort lautet Nein! Die Verdickung der Gefäße und damit die Verringerung des Durchmessers der Gefäße entsteht über Jahre, oft auch über Jahrzehnte hinweg. Gerade weil man davon aber nichts bemerkt, ist diese Erkrankung so heimtückisch.
Verantwortlich dafür sind falsche Ernährung mit ungesunden Lebensmitteln, mangelnde Bewegung mit daraus resultierendem Übergewicht, Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes oder auch “einfach nur ” eine erbliche Veranlagung.
Feststellen kann eine Arteriosklerose nur der Arzt – da die Erkrankung aber im Frühstadium keine Schmerzen verursacht, sondern sich oft gleich mit Durchblutungsstörungen ( –> periphere arterielle Verschlusskrankheit ) bemerkbar macht, gibt es so gut wie kein Frühwarnsystem.
Als Vorbeugung eignet sich fast nur eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung, gesunder Ernährung, gut eingestelltem Blutdruck sowie eine regelmäßige Kontrolle der Blutfettwerte.
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